|
Die Schule
„Jwd“ sagt man in Berlin, wenn man meint, etwas liegt ein bisschen abseits, nicht gerade mitten im Zentrum des Geschehens. „Janz weit draußen“, im Süden Neuköllns, im Ortsteil Rudow, liegt nämlich unsere Schule, in einer ruhigen Stadtrandlage, inmitten von viel Grün und fern ohrenbetäubenden Großstadtlärms.
Ungefähr 700 Kinder und so um die 40 Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich hier wohl, jedenfalls meistens, in einem weitläufigen, hellen Gebäudekomplex und auf einem riesigen Schulhof, der beinahe wie ein Spielplatz aussieht und direkt an das Rudower Fließ (Naturschutzgebiet!) grenzt.
In unserer Schule findet sich fast alles, was heutzutage zur Ausstattung gehört: Wir haben schön eingerichtete Räume für unsere Vorklassen, eine Gymnastikhalle, eine (etwas zu kleine) Turnhalle, eine tolle Aula, einen Musikraum, einen Filmraum, eine Küche, einen Werkraum und, und, und ...
Viele der Lehrerinnen und Lehrer kennen sich schon sehr, sehr lange und haben bereits die Eltern unserer jetzigen Schüler unterrichtet. Unsere Konrektorin und unser Schulleiter haben damals im selben Jahr an der neuen Schule angefangen, neulich begingen sie ihre „dienstliche Silberhochzeit“.
Neben dem üblichen Unterricht, wie er an jeder Schule stattfindet, gibt es bei uns ein paar Besonderheiten, auf die wir ein wenig stolz sind:
Bei uns finden nachmittags viele Arbeitsgemeinschaften statt, von Erster Hilfe bis Fußball, von Computer bis Aquarellmalen. Besonders gern wird bei uns getanzt, gesungen und geschauspielert. Unsere „Singspiel-AG“ ist schon ein bisschen berühmt in Neukölln und darüber hinaus für ihre tollen, selbsterarbeiteten Musicals.
Abgesehen davon sind wir eine ganz „normale“ Grundschule, ohne spezielle Schwerpunkte. Allerdings hört man von vielen Eltern (und besonders von unseren Ehemaligen), dass an der Schliemann-Grundschule viel gelernt wird und der Übergang zu den entsprechenden Oberschulen in der Regel problemlos verläuft.
Übrigens, wenn ihr unsere Schule betretet, trefft ihr wahrscheinlich zuerst auf unsere besonders nette Schulsekretärin, auf die wir alle sehr stolz sind. Kommt doch einfach mal vorbei, wenn ihr mehr erfahren wollt!
Unser Schulhof
Wir haben seit 1999 einen völlig neu gestalteten Schulhof. Eine Vielzahl von Spiel- und Sportgeräten versprechen Spaß in der Pause und im Sportunterricht. Uns stehen z.B. eine Wackelbrücke, ein Volleyballplatz, ein Fußballplatz, mehrere Spielhäuser, ein Labyrinth, vier Basketballkörbe, mehrere Tischtennisplatten, eine Laufbahn, Baumstämme zum Balancieren und Klettern, mehrere Sandkästen, Schaukeln, Klettergerüste und noch Vieles mehr zur Verfügung.
Nicht zu vergessen ist unser trojanisches Pferd und der Nachbau des Löwentores aus Mykene.
Aber wie sehen die Kinder eigentlich dieses Angebot?
Aber wie sehen die Kinder eigentlich dieses Angebot?
In einer Umfrage haben wir die Klassen gefragt, wie ihnen der Schulhof jetzt gefällt.
Hier sind unsere Fragen und eure Antworten
1. Wie findet ihr den Schulhof?
Von den meisten Kindern wurde der Schulhof positiv bewertet, weil man dort schön spielen und sich austoben kann. Einige Kinder wünschen sich mehr Schaukeln und Klettergerüste.
2. Was ist schön am Schulhof?
Am schönsten finden die Schüler das Labyrinth, die Ballspielplätze, die Stelzen und den unterirdischen Gang.
3. Ist der Schulhof zum Sport geeignet ?
Die meisten Kinder finden den Schulhof gut für den Sportunterricht geeignet. Bemängelt wurden: die Wurfbahn, das Fehlen weiterer Ballspielfelder, und die fehlende Markierung der Langlaufstrecke.
Inzwischen ist diese Markierung jedoch da! - PRIMA
4. Was ist am besten zum Spielen geeignet ?
Viele Kinder haben das Labyrinth als bestes Spiel ausgewählt. Toll finden viele auch, dass man viele Ballsportarten (Fußball, Basketball und Volleyball) betreiben kann.
5. Ist der Fußballplatz gut zum Fußballspielen geeignet ?
Zu viele Kinder wollen Fußball spielen, es fehlen Tore, die vorhandenen Tore haben keine Netze und es fehlen Absperrnetze für hohe Schüsse. Der Schotterbelag führt immer wieder zu Verletzungen.
|